澳门赌博登录

    1. <table id="lt20y"><code id="lt20y"></code></table>
      <var id="lt20y"></var>
      1. International Dunhuang Project
        IDP DATENBANK SUCHE IN IDP DATENBANK
        IDP UNTERSTüTZEN
        SAMMLUNGEN : BRITISCH | CHINESISCH | FRANZ?SISCH | DEUTSCH | JAPANISCH | RUSSISCH | KOREANISCHE SAMMLUNGEN | ANDERE

        Britische Sammlungen

        Seite eingerichtet: 1/12/05 Letzte Aktualisierung der Seite: 22/12/2008

        Britische Erforschung Chinesisch-Turkestans

        Der pa??it Kintup.

        Die britische Erforschung Zentralasiens begann im 19. Jahrhundert im Gefolge des so genannten "Great Game", als Gro?britannien und China sich die politische Vormachtstellung in diesem Gebiet streitig machten. Gemeinsam mit der damaligen britischen Regierung Indiens und dem russischen Reich, das die zentralasiatische Steppe kontrollierte, versuchte jeder, den Gegner davon abzuhalten, die Kontrolle über das dazwischen liegende Land sowie Geheimdienstinformationen über dieses Gebiet zu erlangen. Das gesamte 19. Jahrhundert hindurch wurden Spione ausgesandt, um geheime Informationen zusammenzutragen und zu kartografieren. Dies geschah h?ufig unter betr?chtlichem pers?nlichen Risiko. Aber gegen Ende des Jahrhunderts erstreckte sich das Interesse zunehmend auch auf Geografie, Flora und Fauna der Region.

        Die Briten in Indien bedienten sich Ortsans?ssiger als Spione und Feldvermesser. Der erste offizielle 'pa??it' dieser Art war Mohamed-i-Hameed. Er erreichte die Taklamakan im Jahre 1863 und schrieb in seinem Bericht von im Sand vergrabenen antiken St?dten. Er starb auf dem Heimweg, und der britische Vermesser William Johnson machte sich im Jahr 1865 auf, um unter anderem die Todesumst?nde aufzukl?ren. Er besuchte eine solche Ruine, wie sie Mohamad-i-Hameed beschrieben hatte, in der N?he von Khotan und stellte in seinem Bericht die Vermutung auf, dass es noch mehr geben müsse. Dies wiederum erregte das Interesse von Thomas Douglas Forsyth, der im Jahr 1870 zu Yakub Beg, dem jung verstorbenen Herrscher des unabh?ngigen Chinesisch-Turkestan, gesandt wurde. Er traf Yakub Beg jedoch nicht an, so dass Forsyth seine Mission drei Jahre sp?ter wiederholen musste. Sein Schreiben an die Royal Geographical Society erw?hnte weitere dieser im Sand vergrabenen Ruinenst?dte und die Artefakte, die man dort geborgen hatte. Zu den Funden geh?rte auch eine Buddhastatue, die sp?ter auf Grund einer von ihm in Auftrag gegebenen Untersuchung in das zehnte Jahrhundert datiert wurde. Der ver?ffentlichte Bericht (Forsyth_1875) enth?lt frühe Fotografien dieser Gegend (OIOC Photo 997).

        1889 fanden einheimische Schatzsucher eine Anzahl von Manuskripten südlich von Ku?ā an der N?rdlichen Seidenstra?e, von denen sie einige dem ortans?ssigen Gelehrten Haji Ghulam Qadir verkauften. Leutnant Bower, Geheimdienstoffizier der Indischen Armee, erwarb von ihm 51 Bl?tter eines Birkenrindenmanuskriptes in einer ihm unbekannten Sprache und sandte diese an die Asiatic Society of Bengal, wo sie von A.F.R. Hoernle, Rektor der Calcutta Madrassah und anerkannter Spezialist für indo-arische Sprachen, studiert wurden. Hoernle erkannte sogleich die Bedeutung dieses Manuskriptes, das verschiedene buddhistische Texte in Sanskrit enthielt. Er schrieb dazu, dass die Entdeckung und Publikation 'die gesamte moderne arch?ologische Erforschung Ost-Turkestans angeregt' habe.

        Von 1893 an wurden die Regierungsbeamten in Gilgit, Chitral, Kashgar und Leh auf Betreiben Hoernles angewiesen, alle Manuskripte, deren sie habhaft werden konnten, zu erwerben und sie zur Entzifferung an Hoernle zu senden. Diese bildeten den Ausgangspunkt für die so genannte Sammlung Hoernle oder die British Collection of Antiquities from Central Asia, die heute in der British Library beherbergt wird. 1899, als Hoernle den ersten Teil seines Berichts über die Sammlung (Hoernle_1899) ver?ffentlichte, umfasste diese bereits mehr als 500 Münzen, zahllose Siegel, Terrakotten sowie mehr als 100 umfangreiche Manuskriptfragmente in verschiedenen bekannten Schriftarten und Sprachen sowie in zwei bis dato unbekannten Sprachen: Khotansakisch und Tocharisch. Die Sammlung enthielt ebenfalls Handschriften und Blockdrucke in Schriften, die man nicht zuordnen konnte. All diese wurden ihm nach Calcutta von George Macartney, britischer Vertreter in Kashgar, und Stuart Godfrey, Assistent des Regierungsvertreters in Kashmir, gesandt.

        George Macartney und frühe F?lschungen

        Sir George Macartney und General Ma.

        Im Jahr 1890 kam eine von Francis Younghusband geleitete und von der Britischen Regierung finanzierte Expedition, die einen Stützpunkt in Chinesisch-Turkestan errichten sollte, in Kashgar an. Younghusband verhandelte mit den chinesischen Beh?rden über die Einrichtung eines Britischen Konsulates, aber dieses Anliegen wurde zun?chst abgelehnt, so dass die Expedition 1891 abreisen musste. Allein der schottisch-chinesische übersetzer George Macartney blieb zurück, um als inoffizieller Vertreter der Briten zu fungieren. Seinem russischen Kontrahenten Petrovski, der sich seit 1882 in Kashgar aufhielt, wurde der Status eines Konsuls hingegen einger?umt, w?hrend Macartney sich noch bis 1908 gedulden musste, bis ihm diese Ehre zuteil wurde.

        Islam Akhun (mit Dash I).

        1896 wurden Macartney Manuskripte von einem Mann aus Khotan namens Islam Akhun angeboten, die angeblich aus alten Fundst?tten in der Wüste Taklamakan stammen sollten. Er erwarb sie und sandte sie nach Indien, wo Hoernle sogleich versuchte, die unbekannte Schrift, die auf den ersten Blick der indischen Brāhmī ?hnelte, zu entziffern und die Sprache zu bestimmen. Hoernle berücksichtigte einige dieser Handschriften in seinem verl?ufigen Bericht des Jahres 1897 und gab 1899 in seinem Bericht einen umfassenden überblick. In letzterem diskutierte er die M?glichkeit, dass es sich um F?lschungen handeln k?nnte, verwarf diesen Gedanken jedoch, obwohl er die Schriften nicht verstehen konnte. Andere hingegen waren von der Echtheit nicht überzeugt. Im April 1901 machte Stein (siehe unten) Islam Akhun in Khotan ausfindig und befragte ihn eingehend. Islam Akhun gab schlie?lich zu, dass er und seine Mitarbeiter diese 'alten Bücher' selbst hergestellt h?tten. Auf seinem Rückweg nach Gro?britannien übermittelte Stein die Neuigkeiten dem inzwischen pensionierten Hoernle.

        Ein von Islam Akhun gef?lschter Blockdruck

        Glücklicherweise kehrte Stein mit weiteren Handschriften in einer damals noch unbekannten Sprache zurück (Khotansakisch), die Hoernle sp?ter entziffern konnte, so dass Hoernles wissenschaftliche Reputation wieder hergestellt werden konnte. Die gef?lschten Handschriften und Blockdrucke werden in der Sammlung der British Library aufbewahrt (Beispiele vgl. Or.13873 und Or.13873/58).

        Macartney wirkte noch bis 1918 in Kashgar und w?hrend seiner Amtszeit erwarb er weitere Handschriften und andere Funde, die ihm gr??tenteils von Ortsans?ssigen verkauft wurden. Die meisten dieser Stücke befinden sich heute in den Sammlungen der British Library und des British Museum (siehe unten). Nachfolgende Konsuln wie George Sherriff, Frederick Williamson und Sir Clarmont Skrine erwarben ebenfalls Handschriften und Artefakte.

        Marc Aurel Stein (1862-1943)

        Portrait von Stein in Expeditionskleidung und Filzstiefeln.

        Die Publikation des Bower-Manuskriptes (Hoernle_1893), die Nachrichten von Islam Akhuns Funden und die Berichte des schwedischen Entdeckers Sven Hedin veranlassten den ungarischen Gelehrten Marc Aurel Stein, 1900 eine Expedition nach Zentralasien auszurichten. Stein, Experte auf dem Gebiet des Indo-Iranischen, war seit 1887 in Lahore in Britisch Indien t?tig und beantragte bald danach die britische Staatsangeh?rigkeit. 1898 ging er nach Kalkutta, um die Nachfolge Hoernles auf dessen eigene Empfehlung hin anzutreten, kehrte jedoch schon ein Jahr sp?ter nach Lahore zurück. Zwischen 1900 und 1930 unternahm er vier Expeditionen nach Chinesisch-Turkestan, wobei er Ausgrabungen entlang der gesamten Südroute der Seidenstra?e sowie in Dunhuang und Turfan durchführte und zudem Landvermessungen, fotografische Dokumentationen und ethnografische Forschungen unternahm.

        1862 in Ungarn geboren, hatte Stein Persisch und Sanskrit in ?sterreich, Deutschland und sp?ter dann in England studiert und in Indien eine Anstellung angenommen. All dies geschah mit dem erkl?rten Ziel, die alten Handelsstra?en Zentralasiens zu erforschen. Als Kind hatte er von den Feldzügen Alexanders des Gro?en gelesen und sp?ter die Berichte Xuanzangs und Marco Polos über ihre Reisen kennen gelernt. Er war besonders an der Begegnung der unterschiedlichen Kulturen — der iranischen, indischen, türkischen und chinesischen — an der Südlichen Seidenstra?e interessiert.

        W?hrend der elf Monate seiner ersten Expedition (1900-1901) konzentrierte sich Stein auf die Ausgrabungsst?tten an der Südroute der Seidenstra?e, insbesondere auf Khotan, Niya, Miran und Loulan. Er ver?ffentlichte einen umfassenden Expeditionsbericht (Stein_1907) und eine eher popul?re Darstellung seiner Reisen (Stein_1903 nebst mehreren Aufs?tzen (vgl. Bibliographie).

        Gruppe bei Ulugh-mazar.

        Steins zweite Expedition (1906-1908) führte ihn erneut zu Orten, die er bereits besucht hatte, aber auch zu bisher noch unerforschten St?tten an der Südlichen Seidenstra?e, wo er weitere Ausgrabungen durchführte, bevor er sich ostw?rts nach Dunhuang wandte, um die n?rdlich der Stadt gelegenen Festungsanlagen aus der Han-Zeit zu erforschen und auszugraben. Sodann begab er sich zu den Mogao-H?hlenanlagen süd?stlich der Stadt, wo er Materialien aus der Bibliotheksh?hle erwerben konnte. Er reiste weiter zur Nordroute der Seidenstra?e und besuchte kurz die Fundst?tten der Turfan-Oase, ohne jedoch Ausgrabungen durchzuführen. Er unternahm eine gefahrvolle Nord-Süd-Durchquerung der Taklamakan, um kostbare Zeit für die Ausgrabung weiterer Ruinen in der N?he von Khotan einzusparen, und beschloss seine Expedition durch Vermessungsarbeiten im Kunlun-Gebirge. Hier verlor er nicht nur sein Lieblingspony, welches an Ersch?pfung starb, sondern auf Grund von Erfrierungen auch mehrere Zehen. Ein paar Jahre sp?ter erschien ein popul?rer Reisebericht (Stein_1912), doch es brauchte mehrere Jahre, bis der umfassende Expeditionsbericht, der fünf B?nde mit Karten und Tafeln umfasst (Stein_1921), vorgelegt werden konnte. (vgl. Bibliographie).

        Bildausschnitt mit Dash III

        Die dritte Expedition dauerte sogar noch l?nger, n?mlich von 1913 bis 1916, und führte Stein erneut zu den Ausgrabungsst?tten der Südlichen Seidenstra?e, nach Dunhuang und weiter nach Osten, sodann auch in die Gegend von Turfan an der N?rdlichen Seidenstra?e, vor allem nach Astana und B?z?klik. Er reiste auf der Nordroute der Seidenstra?e nach Kashgar und, anstatt auf direktem Wege nach Indien zurückzukehren, überquerte er den Pamir, folgte dem afghanischen Grenzverlauf und begab sich dann nach Sistan in Westiran, wo er weitere Ausgrabungen durchführte. Obgleich er einige Jahre sp?ter einen ausführlichen Expeditionsbericht ver?ffentlichte (Innermost Asia), legte er von dieser Expedition keinen popul?ren Bericht vor, sondern fasste alle drei Expeditionen in einem Werk zusammen.

        Steins grab in Kabul

        Obgleich es Stein gelang, auf seiner vierten Expedition (1930-1931) mehr als 3.000 km zurückzulegen und wichtige Fundst?tten erneut zu besuchen, wurde die Expedition abgebrochen, nachdem Stein erfahren hatte, dass man seinen Pass einziehen wollte. Die wenigen Funde, die er gemacht hatte, wurden von den Beh?rden in Kashgar konfisziert. Dies war der letzte Aufenthalt von Stein in Chinesisch-Turkestan. In den folgenden Jahren unternahm er vier Expeditionen in den Iran und den Irak, machte Luftbildaufnahmen r?mischer Verteidigungsanlagen im Nahen Osten, folgte den Fu?spuren Alexanders des Gro?en in Zentralasien und starb schlie?lich in Kabul, als er gerade eine einj?hrige arch?ologische Rundreise durch Afghanistan plante.

        Steins Funde wurden zwischen London (British Museum, India Office Library und Victoria and Albert Museum) und Indien, dessen Regierung seine ersten drei Expeditionen finanziell ma?geblich unterstützt hatte, aufgeteilt. 1982 wurde ein Gro?teil der Manuskripte und Fotos in die British Library verbracht, wo sie auch heute noch aufbewahrt werden, w?hrend das British Museum die Sammlungen der Gem?lde, Skulpturen, Münzen und Artefakte beherbergt. Das Victoria and Albert Museum bewahrt Textilien auf.

        Die Wandbilder, sonstigen Gem?lde, Artefakte und Manuskripte, die nach Indien gesandt worden waren, befinden sich heute haupts?chlich im National Museum in New Delhi. Es gibt kleinere Sammlungen von der ersten Expedition im Indischen Museum Kalkutta und im Orientalischen Museum in Lahore, Pakistan.

        Steins Aufzeichnungen wie etwa seine Expeditionstagebücher, Briefe, Rechnungsbücher usw. werden gr??tenteils im Western Manuscript Department der Bodleian Library, Oxford, aufbewahrt. Familiendokumente befinden sich in der Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest. Die zwei gr??ten Sammlungen seiner Fotografien befinden sich in der British Library und in der Bibliothek in Budapest, kleinere Sammlungen in verschiedenen anderen Institutionen.

        Für weitere Details dieser und anderer Sammlungen von Material zu Steins in Gro?britannien, vgl. The Handbook to the Stein Collections in the UK, von Helen Wang vom British Museum (Wang 1999).

        Die Sammlung von Stein-Materialien in Ungarn, darunter zahlreiche Fotografien, pers?nliche Schriftstücke, einige seiner Funde und seine Bibliothek, wurde bereits katalogisiert (Apor_2002 and Apor_2007).

        Sammlungen: Inhalt und Zugang

        Gro?britannien besitzt eine Sammlung von ca. 50.000 Manuskripten, Malereien und Artefakten aus Chinesisch-Turkestan, wie auch tausende von historischen Fotografien, die meisten davon stammen aus den drei Zentralasien-Expeditionen Aurel Steins. Ein gro?er Teil von Steins Funden von der zweiten und dritten Expedition werden im National Museum of India, New Delhi aufbewahrt. Die Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest besitzt viele der Expeditionsfotos von Stein, pers?nliche Papiere und Unterlagen und einige Handschriften. In der Bodleian Library in Oxford werden ebenfalls Aufzeichnungen von Stein aufbewahrt. Die British Library besitzt Unterlagen, die sich auf Macartney, Hoernle, Stein und die Briten in Zentralasien beziehen. Es gibt noch weitere kleinere Sammlungen in verschiedenen Institutionen in Gro?britannien.

        1. The British Library

        1.1 Die Sammlung Stein

        Schr?nke zur Aufbewahrung von Rollen im Tresorraum der British Library.

        Die Sammlung Stein der British Library umfasst mehr als 45.000 Handschriften und Drucke auf Papier, Holz und anderen Materialien in vielen Sprachen, einschlie?lich Chinesisch, Tibetisch, Sanskrit, Tangutisch, Khotansakisch, Tocharisch, Sogdisch, Alttürkisch (Uigurisch) und Mongolisch. Manche dieser Handschriften beinhalten mehr als eine Sprache, andere sind nicht entzifferbar. Zur Sammlung geh?ren auch ein paar Malereien auf Hanf und Papier, eine kleine Sammlung von Textilfragmenten, Artefakte wie Sutrahüllen, Papierschnipsel und Kleisterpinsel, neben über 10.000 Abzügen, Negativen und Diapositiven, die Stein in der Zeit von 1890 bis 1938 in Indien, Pakistan, Chinesisch-Turkestan, Iran, Irak und Jordanien aufgenommen hat.

        1.2 Andere Zentralasien-Sammlungen

        Abgesehen von der Sammlung Stein besitzt die British Library zentralasiatische Handschriften, die von der indischen Regierung gesammelt wurden, gew?hnlich bezeichnet als Sammlung Hoernle. Diese schlie?t 22 Sendungen an Hoernle zwischen 1895 und 1899 nach Kalkutta zur Entzifferung ein. Sie waren nach der Publikation seines Berichtes (1899 und 1901) 1902 im British Museum deponiert worden. 10 weitere Sendungen (Nr. 142-44, 147-52 und 156) wurden nach seiner Pensionierung weiterhin für ihn gesammelt und an ihn nach England zur Prüfung weitergeleitet. Insgesamt umfasst die Sammlung Hoernle über 2000 Stücke in Sanskrit, 1.200 in Tocharisch und ca. 250 in Khotansakisch, zus?tzlich einige in Chinesisch, Persisch und Uigurisch.

        Hoernle starb 1918. Aber die indische Regierung fuhr fort, Handschriften und Artefakte zu sammeln, wenn auch in geringerem Ma?e. Einige kleine aber bedeutsame Sammlungen wurden dem British Museum von Macartneys Nachfolgern in Kashgar übergeben, namentlich von Nicholas Fitzmaurice, George Sherriff, Frederick Williamson und Clarmont Skrine.

        Skrines Fotografien (OIOC Photo 920) und Aufzeichnungen befinden sich ebenfalls in der British Library. Fotografien aus Zentralasien in APAC European Private Papers findet man im online photographs catalogue, und die Aufzeichnungen im online private papers Katalog. Beide sind online zug?nglich über India Office Select Materials Catalogue. Weitere entsprechende Unterlagen und Dokumente befinden sich in der British Library in den Abteilungen Western manuscripts und IOL manuscripts and records departments.

        1.3 Zugang zu den Sammlungen der British Library

        Die John Ritblat Gallery.

        Einige wenige ausgew?hlte Stücke aus den Handschriftensammlungen der British Library sind in der John Ritblat Gallery ausgestellt. Sie ist kostenlos und die ganze Woche über zug?nglich. Die Stücke werden regelm??ig ausgetauscht, um sie nicht überm??ig dem Licht auszusetzen. Zus?tzlich ist das gedruckte Diamant-Sutra in digitaler Form auf Bildschirmen in derselben Galerie, auf CD und online einsehbar. Es existieren viele Kataloge (siehe Bibliographie) und die meisten Handschriften wurden verfilmt. Die nicht-buddhistischen chinesischen Handschriften aus Dunhuang sind in 14 Faksimileb?nden von Sichuan People’s Publishers ver?ffentlicht worden. Um die Originale vor Besch?digung durch überm??ige Benutzung zu schützen, werden die Wissenschaftler gebeten, zun?chst die Mikrofilme, Faksimiles oder Digitalbilder zu konsultieren. Wenn es dann noch n?tig sein sollte, sind die Handschriften für die Wissenschaftler nach Anfrage im APAC Lesesaal zug?nglich. Vor Ihrem Besuch mu? aber der zust?ndige Verantwortliche befragt werden. Manche Handschriften sind zu brüchig, und der Kurator muss alle Manuskripte vorher diesbezüglich prüfen. Wenn Sie sich nicht ausreichend ankündigen, so kann es passieren, dass es nicht m?glich ist, Handschriften zu sehen.

        Lesesaal der Abteilung 'Asian and African Studies'.

        Um zum APAC Lesesaal Zutritt zu bekommen, ben?tigen Sie zun?chst eine Lesekarte (Klicken Sie hier für weitere Details).

        Klicken Sie hier um zu erfahren, wie Sie Zugang zu den Handschriften der Sammlung Stein erhalten.

        Die Fotos k?nnen im Prints and Drawings Reading Room nach Vereinbarung eingesehen werden und sind auch in der APAC photographic database nachgewiesen (zur Zeit ist allerdings noch kein Bild verfügbar).

        Klicken Sie hier, um Informationen zum Standort der British Library und zu den ?ffnungszeiten zu erhalten.

        2. The British Museum

        2.1 Die Sammlungen Stein

        Malerei aus Dunhuang, die Bodhisattva, den Führer der Seelen zeigt.

        Die aus Chinesisch-Turkestan stammende Sammlung Stein des British Museum besteht aus ca. 400 Malereien aus Dunhuang, einigen Textilien, einigen tausend Artefakten von verschiedenen Fundorten, einschlie?lich architektonischer Elemente, Terrakotta-Skulpturen und über viertausend Münzen. Das Museum beherbergt auch eine Sammlung von Materialen der Expeditionen Steins nach Iran und Irak.

        2.1 Zugang zu den Sammlungen des British Museum

        Das Material der aus Chinesisch-Turkestan stammenden Sammlung Stein in der st?ndigen Ausstellung in der Hotung Gallery im Museum besteht aus vier Vitrinen, die eine Auswahl der arch?ologischen Funde Steins beinhalten. Es sind keine Malereien, nichts auf Papier und keine Textilien ausgestellt, weil in der Hotung Gallery Licht durch die Fenstern auf beiden Seiten hereinf?llt. Diese k?nnen nach Vereinbarung im Studiensaal zu Studienzwecken zur Verfügung gestellt werden, wo Karteikarten für jedes Objekt in der Stein Sammlung vorhanden sind. Die Besucher werden gebeten, diese Karten durchzusehen und danach die Objekte auszuw?hlen, die nicht in der Ausstellung gezeigt werden, damit diese zu einer bestimmten Zeit in den Studiensaal gebracht werden. (Dies kann ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen, je nach den M?glichkeiten der Museumsmitarbeiter.)

        Um die Malereien aus Dunhuang, die an Stellw?nden im Stein-Raum montiert sind und nicht abgenommen werden k?nnen, anzusehen, ist eine vorherige Absprache mit den Kuratoren und Museumsmitarbeitern n?tig. Die meisten Malereien und Artefakte sind in drei B?nden reproduziert (Whitfield 1982-1985). Qualitativ hochwertige digitale Bilder von den Malereien und eine Auswahl von Artefakten sind auf Monitoren im Studiersaal und auf der Webseite des British Museum zug?nglich. Für ausführliche Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit den Mitarbeitern des Department of Oriental Antiquities auf.

        Drachmen- und halbe Drachmenmünzen (c.127-150).

        Einige der von Stein gesammelten Münzen sind dauerhaft in der HSBC Money Gallery (Gallery 68) ausgestellt. Jene, die nicht ausgestellt sind, werden im Department of Coins and medals aufbewahrt. Sie k?nnen nach Vereinbarung im Studienraum der Abteilung angesehen werden. Einführende Listen der Münzen kann man in den Appendices zu Steins drei gro?en Berichten finden. Eine überarbeitete und weiterführende Arbeit zu den Münzen publizierte Helen Wang 2004.

        Klicken Sie hier für weitere Informationen zu den Münzen .

        Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Standort der British Library und zu den ?ffnungszeiten.

        3. The Victoria and Albert Museum

        3.1 Sammlungen Stein

        Einige Stücke sind in den Museumsr?umen ausgestellt, der Rest kann zu Forschungszwecken nach Absprache mit den Kuratoren des Far East department eingesehen werden. Viele sind ebenfalls über die Webseite V&A Access to Images einsehbar.

        Klicken Sie hier für den Kontakt zum Far East department.

        Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Standort des V&A und den ?ffnungszeiten.

        4. Andere Sammlungen Stein

        Zu weiteren Sammlungen Stein im National Museum, New Delhi.

        Für weitere Details zu Sammlungen Stein in Gro?britannien s. Wang 1999.

        5. Andere zentralasiatische Sammlungen in Gro?britannien

        Die folgenden Bibliotheken in Gro?britannien besitzen Archive und Fotosammlungen von Reisenden nach Zentralasien und darüber hinaus wissenschaftliche Unterlagen von Gelehrten, die auf diesem Gebiet gearbeitet haben:

        Sammlungen: in IDP

        Die Sammlungen der British Library, des British Museum und des V&A Museum sind alle als Teil des IDP digitalisiert.

        1. The British Library

        Seit Ende 2007 sind über 90.000 Bilder von mehr als 20.000 Stücken des British Museum online. Abh?ngig von der finanziellen F?rderung soll bis 2010 80% des Materials online sein. Eine Zusammenfassung nach Sprachen geordnet finden Sie unten.

        Number of Manuscripts by Language/Script on IDP in the UK as of 25/10/2019

        澳门赌博登录 微信玛丽水果机 百家乐app lol赌博

        Darüber hinaus sind über 2.000 Fotografien Steins bereits digitalisiert, und es werden im laufenden Programm weitere hinzukommen.

        2. The British Museum

        Nahezu alle von Stein geborgenen Malereien des British Museum sind nun online zug?nglich, daneben eine Auswahl von Artefakten. Es wird nach Finanzierungsm?glichkeiten gesucht, um den Rest zu digitalisieren. Die Münzsammlung ist gegenw?rtig nicht Teil des IDP, aber die Gespr?che laufen.

        3. Victoria and Albert Museum

        Alle 700 Textilien der V&A Sammlung sind nun online über IDP zug?nglich.

        4. Andere Sammlungen

        Die Fotografien von Stein aus der Bibliothek der Ungarischen Akademie der Wissenschaften sind digitalisiert und stehen seit November 2005 online über IDP zur Verfügung.

        IDP ist gegenw?rtig im Gespr?ch mit dem Nationalmuseum, New Delhi über den Beginn eines Digitalisierungsprogrammes.

        Bibliographie

        微信玛丽水果机 百家乐app lol赌博
        HOME | üBER IDP | SAMMLUNGEN | BILDUNG | KONSERVIERUNG | TECHNISCHES | ARCHIVE | SITE MAP | HILFE
        微信玛丽水果机 百家乐app lol赌博